Vogelgrippe
Grippeschutzimpfung

Grippeschutzimpfung gegen Vogelgrippe?

Eine Grippeschutzimpfung kann den Ausbruch einer Influenza Erkrankung, auch der Vogelgrippe, verhindern. Die Influenza darf dabei jedoch nicht mit einer normalen Erkältung verwechselt werden. Die empfohlene Zeit zur Grippeschutzimpfung ist jedes Jahr zwischen September und November. Jedoch ist die Impfung auch später noch sinnvoll. Vollständiger Schutz durch die Impfung ist gewährleistet etwa 7 bis 14 Tage nach dem Impftermin. Der Schutz hält für 6 bis 12 Monate an, weshalb eine Impfung jedes Jahr aufs neue vorgenommen werden sollte.

Im Jahre 1976 war es die Schweinegrippe, die ein landesweites Impfprogramm zur Folge hatte. Besonders zu empfehlen ist die Impfung bei Personen, die Risikogruppen angehören. Damit sind vor allem Säuglinge, ältere Menschen und auch Menschen, die häufigen Kontakt mit kranken Personen haben gemeint. Dies sind im allgemeinen im Gesundheitswesen tätige Menschen. Ein Ziel ist es, dass über 70 Prozent der Menschen aus Risikogruppen eine Grippeschutzimpfung bekommen. Es gibt jedoch eine Empfehlung der STIKO vom Juli 2006, die besagt, dass sich nur über 60 Jahre alte Menschen impfen lassen sollten.

 

Menschen, die an schweren Allergien leiden, sollten jedoch dennoch nicht geimpft werden. Damit ist beispielsweise eine Allergie gegen Hühnereiweiß gemeint. Dies ist Bestandteil bei vielen Grippeschutzimpfungen. Außerdem sollen Menschen die an Überempfindlichkeitsreaktionen leiden lieber von einer Impfung absehen. Aber für alle jene Menschen steht ein Ersatz bereit, die neue Substanzklasse der Neuraminidase Hemmer.

Empfehlungen in Bezug auf die Zusammensetzung eines Impfstoffes werden immer von der Weltgesundheitsorganisation erlassen. Diese beziehen bei ihren Empfehlungen auch immer aktuelle Bedrohungen wie die Vogelgrippe mit ein. Auf der Nordhalbkugel der Erde wurden beispielsweise die Impfstoffe A/New Caledonia/20/99(H1N1) oder auch ähnliche Stämme empfohlen.